Schulhaus

Als 1913 die Charles-Hallgartenschule gegründet wurde befand sich das ursprüngliche Gebäude in der Kleiststraße. Das Schulgebäude war bald zu klein und, auch unter anderem bedingt durch Kriegsschäden, in schlechtem baulichem Zustand. In der Nazizeit wurde die Schule in Nordendschule umbenannt. Das heutige Gebäude am Bornheimer Hang wurde zwischen 1928 und 1929 von dem Bauhaus-Architekten Ernst May erbaut, 1930 eingeweiht und steht heute unter Denkmalschutz. Es war nach einem progressiven schularchitektonischen Konzept für die Röderberg-Reformschule errichtet worden, die anlässlich des Einzuges zur Friedrich-Ebert-Schule umbenannt wurde. Während des Nazi-Regimes wurde sie zur Dietrich-Eckhart Schule umbenannt und der nationalsozialistischen Ideologie gleichgeschaltet.

Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude zum Lazarett umfunktioniert und als solches auch nach dem Krieg von den Amerikanern genutzt, bis es wieder der Friedrich-Ebert-Schule übergeben wurde. Als diese im Jahr 1977 in einen Neubau umziehen konnte, wurde das freigewordene Gebäude der Charles-Hallgarten-Schule überlassen. In den Jahren 1997 bis 1999 erfolgte eine gründliche Renovierung und Sanierung. In Erinnerung an den Namensgeber unserer Schule heißt sie seit dem Jahr 2008 Charles-Hallgarten-Schule.